aktuelle Broschüre Weltumweltwoche-Klimagenusswochen 2012 zum Download
Gemeindezeitungsartikel Ernährung
Bewusst Essen hält gesund und schont das Klima
Uns geht es gut. Wir essen, was uns schmeckt, wir könnten jederzeit  kaufen, was unser Herz begehrt, selbst wenn es Erdbeeren im Winter sind oder Spargel aus Peru. Unsere Ernährung macht einen beträchtlichen Teil unseres ökologischen Fußabdrucks aus. Es spielt eine Rolle, was wir essen und woher wir unsere Lebensmittel beziehen.
Eigentlich wissen wir es ja. Wir sollten schon aus gesundheitlichen Gründen mehr Gemüse und weniger Fleisch essen.  Die Produktion von Fleisch weist zudem eine negative Energiebilanz auf: Für ein Kilo Fleisch werden 9 Kilo Futtermittel aufgewendet. Das Futtermittel, hauptsächlich Soja, wird aus Brasilien importiert. Dort werden für unser Klima unverzichtbare Regenwälder abgeholzt. Möglichst biologisch, regional und saisonal soll unsere Ernährung aussehen, mit einem hohen Anteil an Gemüse und Obst.  Wildkräuter, Gemüse aus dem Garten, Obst und Getreide- dazu in kleinen Mengen Milchprodukte und Fleisch, so sieht eine gesunde und ökologisch verträgliche Ernährung aus. Und sie schmeckt!
Eine gute Aktion auf Landesebene bietet der „Fleischfreitag“ von Landesrat Rudi Anschober: Auf www.fleischfreitag.at werden Rezepte angeboten, die eines gemeinsam haben: Sie sind wohlschmeckend, vegetarisch und leicht nachzukochen. Wer unter der Woche auf Fleisch verzichtet, kann sich am Sonntag ein  gutes Stück Fleisch vom Biobauern leisten. Und: genießen Sie das Gemüse und Obst, wenn es bei uns reif ist. Nicht nur, dass es besser schmeckt, es wird wieder zu etwas Besonderem, wenn es nur für eine bestimmte Zeit verfügbar ist: Freuen wir uns darauf, auf die Erdbeeren aus unserem Garten und den Spargel aus der Region.
Nähere Informationen finden Sie unter www.klimakultur.at/klimagenusswoche
Gemeindezeitungsartikel Konsum
Lebensstil hat nichts mit Lebensstandard zu tun
Wir Österreicherinnen und Österreicher verursachen pro Jahr  und Kopf einen CO2- Ausstoß von 11 Tonnen. Im Idealfall sollte unser Rucksack  höchstens 2,5 Tonnen schwer sein, wenn wir die globale Klimaerwärmung auf zwei Grad halten und allen ErdenbürgerInnen ein lebenswertes Leben zugestehen wollen.
Während die Einen bei dieser erschreckend hohen Zahl mit der Aussage reagieren, „dass man eh nichts mehr tun kann“, entdecken die Anderen Verbesserungspotentiale in ihrem Lebensumfeld. So wie der Journalist Edmund  Brandner, der versuchte ein Jahr lang klimafreundlich zu leben. Er verkaufte sein Auto, verzichtete auf Flugreisen und unnötige Anschaffungen und konnte seinen Rucksack auf 4,5 Tonnen CO2 reduzieren, ohne das Gefühl zu haben, er müsse  auf Wichtiges zu verzichten.
Was brauchen wir wirklich?  Brandner weiß jetzt, dass ein sinnvoller,  gesunder und glücklich machender Lebensstil nichts mit Lebensstandard und gekauften Gütern zu tun hat. Er fährt mit dem Rad in die Arbeit und kommt freigestrampelt vom Berufsstress zu Hause wieder an, spart sich Einkaufstouren im Einkaufszentrum und unterstützt die Nahversorger.  Und findet das, was ihn glücklich macht, zu Hause, beim gemeinsamen Kochen mit Freunden, im Garten oder bei  Wanderungen mit seiner Familie. Der mittlerweile  als „Klimamönch“ bekannte Journalist hat über seine Erlebnisse ein lesenswertes Buch geschrieben und bleibt seinem neuen klimamoderaten Lebensstil treu. Wie beginnen wir, Sie, Ich? Vielleicht, in dem wir die wichtigen von den unwichtigen Dingen in unserem Leben unterscheiden und  ein gutes einfaches Leben mit kleinerem Fußabdruck und mehr Lebensqualität ausprobieren.
Nähere Informationen finden Sie unter www.klimakultur.at/Klimagenusswoche
Gemeindezeitungsartikel in Docx Format
Presseartikel
Was wir brauchen ..….. Klimagenusswochen 2012!
vom 25. Mai bis 24. Juni  2012 in Oberösterreich
 Was brauche ich wirklich? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen. Mehr als die Hälfte unseres ökologischen Fußabdrucks entfällt auf die Bereiche Ernährung und Konsum. Das Klimabündnis Oberösterreich leistet mit seinen Projekten „Klima Kultur: Kultur Klima“ und den „Klimagenusswochen“ einen wichtigen Beitrag dazu Themen rund um den nachhaltigen Lebensstil in die oberösterreichische Bevölkerung zu bringen und Bewusstseinsarbeit zu leisten.
Die Zahl der Menschen wächst, die nach Alternativen zum konsumorientierten Lebensstil unserer Gesellschaft sucht und etwas bewegen will. Das Klimabündnis OÖ und das Umweltreferat des Landes OÖ haben sich dazu die „Klimagenusswochen“ einfallen lassen und einen umfangreichen Aktions- und Ideenkatalog zusammengestellt, der Interessierten bei der Umsetzung von nachhaltigen Veranstaltungen rund um den Weltumwelttag am 5. Juni helfen soll. Zahlreiche Gastbetriebe, Bioläden, Vereine und Gemeinden organisieren heuer Aktionen und Feste, die den Gedanken vom genussvollen und Klima schützenden Lebensstil weiter tragen. Von der Verkostung am Bio-Bauernmarkt, fleischfreien Speisen im Gasthof über Filmen und Vorträgen bis zu „Weltumwelttagen“ wird den interessierten BürgerInnen die Möglichkeit geboten sich an Ort und Stelle mit Gleichgesinnten zum Thema „Genussvoll Klima schützen“ auszutauschen und neue Anregungen mit nach Hause zu nehmen.
Mit den „Weltumweltwochen – Klimagenusswochen“ will das Klimabündnis OÖ bewusst aufzeigen, dass weniger oft mehr ist. Ein umweltfreundlicher Lebenstil sorgt nicht nur für ein, in jeder Beziehung „menschenfreundliches Klima“ sondern stärkt auch das eigene körperliche und psychische Wohlbefinden. Das Klimabündnis OÖ wünscht den vielen Initiativen in OÖ zahlreiche interessierte BesucherInnen und dass die Klimagenusswochen einen Impuls zum Überdenken alter Gewohnheiten setzen können.
Mehr Informationen zu TeilnehmerInnen und Terminen der Klimagenusswochen 2012 finden Sie unter www.klimakultur.at/klimagenusswoche  bzw. unter www.facebook.com/Klimagenusswochen zu finden.
Rückfragehinweis: Hermann Rainer, 0732/772652/17, 0664/88447686
oben angeführter Presseartikel für die Weltumweltwochen-Klimagenusswochen als .docx
Rahmenplakat
LOGOS:













